Willkommen auf der Seite des Lerchenberggymnasiums Altenburg.

27.03.2017
Buchmesse 2017

Leipziger Buchmesse – Die Kurse 11 waren dort

Am Freitag, dem 24.03.2017, begaben sich die Kurse 11 unter fachkompetenter Begleitung seitens Frau Will und Frau Penndorf auf die Leipziger Buchmesse.

Zu einer für Schüler recht freundlichen Zeit, nämlich circa 9 Uhr, begann unsere Reise ins sonnige Sachsen via Zug, der, je näher wir dem Messegelände kamen, stetig voller wurde. Um 10 Uhr in Leipzig angekommen, betraten wir, nach einem kurzen Fußmarsch und einer Taschenkontrolle, auch schon die Messe. Fünf üppig gestaltete Hallen boten sich uns, in denen man sich nach Herzenslust mit dem Printmedium Buch auseinandersetzen konnte; sei es zum Thema Kinder- und Jugendbücher, Schulbücher, Hörbücher, Buchdesign, Zeitungen und Zeitschriften oder aber zu einem vollkommen anderen. Parallel dazu konnte man diversen Buchvorlesungen und Interviews lauschen.
Eines der interessantesten Dinge war jedoch wie immer in Halle 1 zu finden – die Manga-Comic-Con, die Jahr für Jahr zahlreiche Manga-, Anime- und Cosplay-, aber auch Videospiel-Freunde und -Begeisterte nach Leipzig lockt, sodass es viel, vor allem Kurioses, zu bestaunen gab.
Ein weiteres Hauptanliegen der Schüler war es, vielen, vielen kostenlosen Werbegeschenken habhaft zu werden; seien es Kugelschreiber, Lesezeichen, Plakate oder andere Gegenstände, die die „elsternhafte“ Schülerschaft magisch anziehen.
Nach zweieinhalb Stunden, die aufgrund der zahlreichen Besucher vollkommen ausreichten, endete dann unser Besuch der Leipziger Buchmesse. Man kann dennoch sicher sein, dass jeder etwas gefunden haben sollte, das ihn interessierte und/oder faszinierte. Circa 13 Uhr traten wir die Rückreise gen Altenburg, wo wir gegen 14 Uhr ankamen, an, wobei zahlreiche Schüler unterwegs den Zug verließen, um sich noch etwas in Leipzigs Zentrum umzusehen.
Aus sicherer Quelle kann außerdem behauptet werden, dass Frau Will und Frau Penndorf äußerst glücklich und zufrieden waren, eine solch tolle Exkursion mit uns erlebt zu haben, sodass diese jederzeit wieder ein solches Unterfangen, die Kurse 11 im Schlepptau, in Angriff nehmen würden.

Wir bedanken uns recht herzlich bei den beiden, dass sie uns den Besuch der Leipziger Buchmesse ermöglichten.

Max von der Heyde

27.03.2017
Rezitatorenwettbewerb 2017

Superleistung unserer Schüler beim Rezitatorenwettstreit Ende Februar 2017

Josephine Oeler belegt unter den Schülern der Klassenstufe 5/6 aller Schularten einen hervorragenden zweiten Platz.

Mit einem bewegenden Gedichtvortrag des lyrischen Werkes „Die Wolke“ überzeugte sie in

der Aula des Friedrichgymnasiums das Publikum und die hochkarätige Jury. Diese setzte sich an diesem Tag aus Lehrern, einem Vertreter der Sparkasse Altenburg, dem Sponsor dieser Veranstaltung, Herrn Krause vom Theaterverein sowie den bekannten Theaterschauspielerinnen

Frau Karin Kundt-Petters und Frau Mechthild Scrobanita zusammen.

Auch die anderen Schülerinnen vom Lerchenberggymnasium der Klassen 5/6 und 7/8 lieferten gute und sehr gute Leistungen ab, obwohl sie keinen Platz erkämpfen konnten.

Am Tag zuvor bereicherten Lisa-Marie Meyner aus der 9b sowie Alina Mooz, Hannah Zienau und Vanessa Heubach aus der 10a mit ihren sehr gelungenen Beiträgen den künstlerischen Vormittag.

Bleibt zu hoffen, dass auch im nächsten Jahr ein Rezitatorenwettstreit dieser Art stattfinden wird, denn die Mädchen fordern berechtigte Revanche. Der Lerchenberg schlägt zurück!

27.03.2017
Werde Zum Helden

„ Werde zum Helden“

Am Mittwoch, dem 22.März 2017, besuchte die „Deutsche Stammzellspendendatei“ das Lerchenberggymnasium. Die Schüler der Klasse 12 wurden im Rahmen eines Vortrags über die Krankheit Leukämie aufgeklärt. Nur wenige Menschen wissen, dass alle 45 Minuten ein Patient die Diagnose Blutkrebs erhält und nun der Kampf des Erkrankten ums Überleben beginnt.

Blutkrebs ist eine Krankheit, bei der die Genesungswahrscheinlichkeit relativ gering ist. Trotzdem gibt es Hoffnung. Eine Stammzellenspende kann Leben retten! Jeder Mensch kann helfen, wenn er sich bei der DSD registrieren lässt.

Die Schüler wurden über die Möglichkeit einer Stammzellenspende informiert. Eine Typisierung für die Stammzellenspende ist unkompliziert und birgt für den Spender weder Risiken noch Nachteile. Im Gegenteil: wer bereit ist, seine Stammzellen zu spenden, ermöglicht einem Leukämiekranken die Chance auf ein neues Leben.

Die Wahrscheinlichkeit, seinen „genetischen Zwilling“ zu finden, liegt bei eins zu einer Million. Deshalb ist es wichtig, dass sich möglichst viele Stammzellenspender finden.

Jeder kann helfen, jeder kann Leben schenken, jeder kann ein Held sein!

Kurs 12

25.03.2017
Bibel-Mobil

Besuch im Bibelmobil

Am Dienstag, dem 14.03.2017, machte das Bibelmobil Station in Altenburg. Die Religionsschüler der Klassenstufen 7 und 8 nutzten die Gelegenheit, dort ihr Wissen über Martin Luther und die Reformation zu testen und zu erweitern. Besonders interessiert beteiligten sich einige Schüler an den Überlegungen, was Martin Luther wohl heute reformieren würde. Dazu veröffentlichten sie selbst einige Thesen an einer bereitstehenden Anschlagtafel. Dieses Projekt war eine große Bereicherung für den Religionsunterricht.

P.Peter

22.03.2017
Jugend forscht Platzierungen 2017

Chemie

FlorianGraichen, Niklas Hatzel, Moritz Klebs

Gesunder Genuss

1.Platz

Sonderpreis der Käserei

Chemie

Anna Dietrichkeit

Wärme und Kälte aus Kristallen

2.Platz

Geo- Und Raumwissenschaften

Geologische Darstellung mathematischer Körper, Figuren und Begriffe

Ida Sigrun Braun

Mathilde Osrun Gerlach

Fynn Thore Braun

Jahresabo GEOlino

Physik

Florian Götz

Wurfparabel eines American Footballs

3.Platz

Physik

Jasmin Muskowsky

Thao My Le

Musik im Einklang mit der Physik

Physik

Jonas Lehne

Bedeutung von Beton als Baustoff

2.Platz

Herzlichen Glückwunsch!

22.03.2017
Tag der offenen Tür 2016/17

Komm rein – schau zu – mach mit!

hieß es am Samstag, 18.02.2017, am Lerchenberggymnasium.

Zahlreiche Gäste schauten sich neugierig im Schulhaus um und informierten sich über die Möglichkeiten an einem Gymnasium oder schlenderten einfach von Raum zu Raum. Auch in diesem Jahr waren wieder viele Ehemalige der Einladung gefolgt.

Jeder Fachbereich stellte sich vor und präsentierte die verschiedensten Projekte.

Die kleineren Gäste fanden in vielen Räumen Beschäftigungen jeglicher Art, jedoch immer mit einem schulischen Hintergrund. In den Gesprächen mit Besuchern, die sich über das Gymnasium informieren wollten, wurde der Wunsch nach anspruchsvoller und niveauvoller Bildung deutlich.

Ein großes Dankeschön an alle fleißigen Helfer, die den Tag der offenen Tür auch in diesem Jahr wieder zu einem besonderen Tag am Lerchenberggymnasium haben werden lassen.

Unser besonderer Dank gilt natürlich allen Besuchern!!!

Anmeldungen für das kommende Schuljahr:

vom 06.03. – 11.03.2017, Montag bis Freitag 8 – 18 Uhr, Samstag, 9 – 11 Uhr

22.03.2017
Jugend forscht 2017

Unsere Schule war beim diesjährigen Regionalwettbewerb „Jugend forscht – Schüler experimentieren“ in Rositz mit insgesamt sechs Projekten vertreten. Insbesondere in den Naturwissenschaften Chemie (1. Platz + 2. Platz) und Physik (2. Platz + 3. Platz) wurden sehr gute Ergebnisse erzielt.

Gratulation und ein großes Dankeschön an alle jungen Forscher – bleibt immer schön neugierig!

Sieger im Fachgebiet Chemie mit der Arbeit „Gesunder Genuss“ und damit Teilnehmer am Landeswettbewerb in Jena: Florian Graichen, Moritz Klebs, Niklas Hatzel (von links)

21.03.2017
EDUCATION 4 KENYA

Im Rahmen des Unterrichts im Fach Ethik besuchte die Klasse 6 b die Ausstellung “EDUCATION 4 KENYA“.

Vor zehn Jahren wurde der Verein gegründet.

Frau Schwarzbach informierte aus gegebenem Anlass die Schüler über die Arbeit des Vereins, vor allem über

die vom Verein gegründete Schule in der Nähe von Mombasa, die den Namen “Altenburger Land” trägt.

In einer weiteren Gesprächsrunde zeigte sich, dass die Kinder sehr gut über Flora und Fauna des Landes

informiert waren.

( Marion Zöger)

04.01.2017
Wandertag 8a/8b

Schuluniform – Ja oder Nein?

Am Mittwochmorgen, den 21.12.2016, machten wir uns zusammen mit der Klasse 8a auf den Weg nach Erfurt. Nach der rund zweistündigen Busfahrt erreichten wir endlich den Erfurter Landtag. Die Angestellten dort begrüßten uns freundlich. Anschließend hielten wir im Plenarsaal eine Diskussion darüber, ob eine Schuluniform eingeführt werden soll oder nicht. Dabei hatten wir Besuch von Menschen aus Syrien, die heute in Altenburg wohnen und sich für Politik interessieren. Am Ende wurde der Antrag der Linken – welcher von den Grünen, der CDU und der SPD unterstützt wurde – von der Ministerin angenommen. Für jede Schule soll es eine einheitliche Schulkleidung geben. Frau Lukasch hat uns danach noch viel über ihre Arbeit erzählt.

Nachdem wir Mittag gegessen hatten, fuhren wir mit dem Bus zu ‘Topf & Söhne‘. Dort wurde uns viel über Konzentrationslager und die Verbrennung der Leichen erzählt. Kaum vorstellbar, dass damals über sechs Millionen Juden umgebracht wurden.

Wir kamen ziemlich spät in Altenburg an, da wir auf der Heimfahrt kurz im Stau standen. Insgesamt war es ein sehr schöner und aufschlussreicher Tag.

F.M.W., Klasse 8b

19.12.2016
Weihnachtskonzert 2016/17

Süßer die Glocken nie klingen…

Nein, es waren nicht die Glocken, die am 15.12.2016 die Herzogin Agnes-Gedächtniskirche zum Klingen brachten. Es waren Schülerinnen und Schüler des Lerchenberggymnasiums, die an diesem Donnerstagabend zu ihrem alljährlichen Weihnachtskonzert musizierten. Frisch und unbeschwert von den beiden Moderatorinnen Tilly Lange und Lisa Surrey durchs Programm geführt, gelang allen ein Abend voll Harmonie und vorweihnachtlicher Stimmung. Es waren das einfühlsame Klavierspiel von Sina Fischer und der weithin hörbare Klang der Trompete von Jonas Busse, die den ersten Teil eröffneten. Schon hier wurde die Mischung traditioneller und neuer Lieder sichtbar, denn auch der Chor berührte die Herzen des Publikums mit Liedern wie „Leise rieselt der Schnee“ und „Christmas Lullaby“. Mitreißend musizierten Anja Heinrichs, Isabel Heidel, Lina Runge, Hannah Barthel und Marius Zetzsche als kleines Orchester die Titelmusik von „Game of Thrones“. Dass man Musik bis in die Fingerspitzen fühlen muss, um die Zuhörer in ihren Bann zu schlagen, bewiesen die Solisten Johnny Dietrich und Lisa Meyner mit ihren bewegenden Darbietungen. Bevor die Musikkurse 11 und 12 als ‚Mega-Chor’ ein- und mehrstimmig, a cappella und sich selbst begleitend bis zu „Shake up Christmas“ zur Höchstform aufliefen, ließ uns Amelie Schünemann an ihren Traumland-Gedanken teilhaben. Kraftvoller Beifall lobte auch den Chor für seine letzten Lieder, eindrucksvoll unterstützt von Jean Michel Beyer auf der Trommel. Nach dem gemeinsamen Abschlussgesang des Publikums und aller Akteure von „Sind die Lichter angezündet“ waren nicht nur die beiden Moderatoren überzeugt, dass spätestens jetzt mit diesem gelungenen Konzert alle in Weihnachtsstimmung versetzt worden sind.

Vielen Dank an alle großen und kleinen Mitwirkenden. Eure vielen Übungsstunden haben sich gelohnt und allen Zuhörern einen eindrucksvollen Abend beschert.

H. Sebastian

09.12.2016
Schüler lesen Zeitung 2016/17

Gelungener Abschluss

Wir, die Schüler der Klasse 8a haben während des Projekts Schüler lesen Zeitung gemerkt, wie viel Spaß es machen kann, Zeitung zu lesen. Aber es war keines Falls ein Projekt nur zum Spaß. Wir sollten natürlich auch etwas lernen. Um zu zeigen, dass dieses erfolgreich funktioniert hat, veranstalteten wir ein kleines Abschlussfest zum Zeitungsprojekt. Dazu luden wir uns die Projektsponsoren der EWA und die Verantwortlichen der OVZ zu uns in die Schule ein. Während der Zeit des Projekts waren wir in verschiedene Gruppen eingeteilt, wobei jede Gruppe ein bestimmtes Thema genauer bearbeitete. Jede von dieser Gruppe stellte dann die Ergebnisse ihrer Arbeit vor. Die erste Gruppe zeigte, was wir alles über die unterschiedlichen Textsorten einer Zeitung gelernt haben. Aber wir beschäftigten uns auch mit anderen Dingen. Jeden Freitag erscheint ja in der OVZ der Schlingel. Aber weil diese Seite für uns Schüler nichts mehr ist, gestalteten zwei Gruppen ihre eigenen Jugendseiten die sie Was geht ab? nannten. Unsere Klasse findet das Projekt richtig cool. Aber weil uns auch die Meinung der Außenstehenden interessiert hat, führte eine weitere Gruppe ein Interview mit Frau Preißler durch und startete eine Umfrage in der Schule und auf der Straße. Auch diese Gruppe stellte die Ergebnisse ihrer Arbeit vor. Ein brandaktuelles Thema in der Zeitung ist ja auch das Flüchtlingsproblem. Und da wir an unserer Schule eine DaZ-Klasse haben, haben sich ein paar Schüler der Klasse damit beschäftigt die DaZ-Klasse zu interviewen. Der dazu geschriebene Artikel erschien sogar in der OVZ! Als Abschluss unserer Vorstellung stellte unsere letzte Gruppe noch die verschiedenen Resorts der Zeitung vor. Nachdem alles gut geglückt war, kassierten wir ordentlich Lob. Das hat uns richtig stolz gemacht, denn unsere Arbeit hatte sich gelohnt.

07.12.2016
Reisetagebuch Studienfahrt 2016/17 Italien

Die Studienfahrt des Lerchenberggymnasiums 2016

Altenburg – Montecatini – Sorrent – Fiuggi – Altenburg

Montag, 7.11.2016

Es dämmerte noch nicht, als wir am frühen Morgen des 7.11.2016 mit einer knappen dreiviertel Stunde Verspätung gegen 4.45 Uhr unsere Studienfahrt nach Italien antraten. Nach einer kurzen Einweisung seitens der Busfahrer, versuchten alle die ca. 18 stündige Busfahrt so gut wie möglich zu überstehen. Schlaf war dabei ein probates Mittel. Zunächst hingen wir in Gedanken unseren Familien nach, die wir nun in Deutschland zurückließen. Doch mit jedem gefahrenen Kilometer richteten sich unsere Sinne gen Süden. Die Fahrt war durchsetzt mit regelmäßigen Pausen, um uns von den anstrengenden Nichtstun zu erholen. Um weitere endlos erscheinende Zeitspannen zu überbrücken, bedienten wir uns, der zum Glück im Bus vorhanden, Technik des bewegten Bildes. Doch auch wenn der ein oder andere Film eine polarisierende Ausstrahlung besaß und beim Lehrkörper auf wenig Anklang traf, verlief die Fahrt ohne Zwischenfälle, bis nur wenige Kilometer vom Zielort entfernt, auf der Autobahn ein Hinterreifen der anstrengenden Fahrt Tribut zollte und auf der Strecke blieb. Dies provozierte einen kleinen Verkehrsstau, doch mit Hilfe der örtlichen Polizei retteten wir uns mit erhöhter Schrittgeschwindigkeit auf den nächsten Parkplatz. Dort gelang es den Busfahrern durch die Hilfe eines sachkundigen Einheimischen das Reserverad zu montieren, sodass wir die letzten Kilometer des Tages in Angriff nehmen konnten. Diese verliefen reibungslos. So kamen wir gegen 22.30 Uhr, ca. 1100 km von zuhause entfernt, in unserem Hotel in Montecatini an. Nach einem Drei-Gänge-Menü, bestehend aus Hauptspeise, Hauptspeise und Nachtisch, waren alle froh, noch am Abend ihre Zimmer zu beziehen und zu schlafen.

Dienstag, 8.11.2016

Nach einem ausgiebigen Frühstück, richtete sich unser Augenmerk nach Westen. Dort liegt Pisa, unser erstes Ziel an diesem Tag. Schon nach einer Stunde waren wir am Bestimmungsort und konnten ausgehend vom „Platz der Wunder“, Pisa auf eigene Faust erkunden. Die erste und mit Verlaub, die wichtigste Anlaufstelle, war der berühmte schiefe Turm. Dieser bot die Möglichkeit, für einen Eintrittspreis von 18€ bestiegen zu werden. Fotos wurden im Sekundentakt geschossen. Dabei waren neben dem schiefen Turm, das Baptisterium, die größte Taufkirche der Welt, und der Friedhof Camposanto Monumentale beliebte Motive. Nachdem wir den Weg zum Bus zurückfanden und uns den Verlockungen, der auf dem Busparkplatz Gewerbetätigen, mit einem umfangreichen Warenangebot, bestehend aus Regenschirmen, Gürteln, Uhren u.v.m, entziehen konnten, legten wir weitere 670 ermüdende Kilometer zurück.

In den engen Straßen von Sorrent stießen wir mit unserem Bus bei den dortigen Kraftfahrern auf wenig Gegenliebe. Doch, begleitet von einem Hupkonzert und einem Gewitter, arbeiteten wir uns bis zu unserem Hotel durch, welches wir etwa um 21.00 Uhr erreichten. Dort erwartete uns ein warmes Abendessen und eine neue Definition von Sauberkeit. Nachdem einige Formalitäten geklärt waren, konnten wir uns zurückziehen, um den Tag ausklingen zu lassen.

Mittwoch, 9.11.2016

Nach einer erinnerungswürdigen Nacht, begrüßte uns morgens am Bus unsere Reiseführerin Rita Hermann. Sie geleitete uns durch die Höhepunkte dieses Tages.

Das erste Etappenziel hieß Pompeji. Schon von weitem war der Vesuv zu erkennen, der im Jahre 79 n. Chr. Pompeji zu einer Ruinenstadt werden ließ. Seitdem besitzt Pompeji Weltruhm. Durch die dort geleisteten Ausgrabungsarbeiten, bekamen wir eine Vorstellung des damaligen Lebens und dem Ausmaß der Katastrophe. Reiseführerin Rita erfreute sich ungeteilter Aufmerksamkeit.

Nach dem Schwelgen in der Vergangenheit, näherten wir uns mit dem Bus unserem zweiten Ziel an diesem Tag. Dessen beißender Geruch holte uns alsbald in die Gegenwart zurück. In Solfatara standen wir auf einem echten Supervulkan, dessen Ausbruch das Weltklima entscheidend beeinflussen könnte. An vielen Stellen stiegen heiße, schwefelige Dämpfe empor, die trotz ihrer ausgesprochenen Geruchsbelästigung eine potenzsteigernde Wirkung haben sollen. Diese Gelegenheit ließen wir uns natürlich nicht entgehen. Ließ man einen großen Stein auf die Oberfläche fallen, vernahm man ein dumpfes Brummen und spürte die Erschütterung. Dies lässt auf unterirdische Kammer schließen, auf denen wir uns befanden. Auf dem Rückweg Richtung Sorrent durchquerten wir Neapel, die Geburtsstadt eines gewissen Carlo Pedersoli.

Einige von uns ließen den Abend in der Lobby, bei Fernsehflimmern und einer angeregten Diskussion über die Würztechniken in der italienischen Küche ausklingen.

Donnerstag, 10.11.2016

Für diesen Tag wurde uns als Alternative zum Vesuv ein spirituelles Ziel ausgegeben. Das Kloster Monte Cassino erhebt sich auf einem Berg und wurde 1944 bei der Verteidigung der Gustav-Linie arg in Mitleidenschaft gezogen. Nichtsdestotrotz erstrahlt das Gebäude in erhabener Pracht, die auch die Nichtgläubigen unter uns sichtlich beeindruckte. Anschließend erkundeten wir die Stadt am Fuße des Berges und tankten Kraft für den letzten Etappensprung an diesem Tag nach Fiuggi.

Dort erreichten wir das Hotel gegen 17.00 Uhr. Bis zum Abendessen war noch genug Zeit, sodass wir nach Belegen unserer Zimmer, den Ort näher kennen lernen wollten, auch auf der Suche nach möglichen Andenken. So ging auch dieser ereignisreiche Tag vorüber und mindestens ein weiterer sollte folgen...

Freitag, 11.11.2016

Schon früh, um 7.45 Uhr ging es los. Ein Navigationsgerät wäre unnötig, denn bekanntlich führen alle Wege nach Rom, auch wenn diese mit 200€ Parkgebühr nicht gerade preisgünstig sind. In Rom fiel uns schnell auf, dass unser Bus aus allen, mit Präpositionen zu beschreibenden, Richtungen überholt wurde. Selbst das Fortbewegen zu Fuß erfordert dort höchste Konzentration. Doch Rom weiß auch mit anderen Attributen, zu beeindrucken. So liefen unsere Fotoapparate oder Smartphones während und nach der dreistündigen Stadtführung praktisch heiß. Unser Reiseführer zeigte uns einige der beeindruckendsten Plätze und Sehenswürdigkeiten der Ewigen Stadt. Wir genossen die Aura der Engelsburg, des Pantheons, des Piazza Navona, des Piazza Venezia und der Ruinen des Forum Romanum. Am Piazza del Campidoglio endete die Führung und uns blieben vier Stunden Zeit, um weitere Eindrücke von Rom zu sammeln. Beliebte Knotenpunkte dabei waren das Kolosseum, die Spanische Treppe, die Engelsburg und der Petersplatz mit direktem Blick auf den Petersdom. Die Ankunft der deutschen Nationalmannschaft verpassten wir allerdings um zwei Tage.

Nach unvergesslichen Bildern und einigen abgespulten Kilometern bestiegen wir unseren treuen Bus und reihten uns in den Abendstau ein. Mit leichter Verspätung trafen wir wieder in Fiuggi ein. Nach diesem anstrengenden Tag waren wir um Regeneration bemüht, denn ein weiterer sollte folgen.

Samstag, 12.11.2016

Die Heimreise stand an und wir luden überpünktlich nun zum letzten Mal unsere Koffer in den Bus und nahmen auf unseren Sitzen platz. Jeder freute sich auf zuhause, mit unvergesslichen Erinnerungen im Gepäck. Doch noch lagen zwischen uns und der geliebten Heimat etwa 1350 km und ca. 17 Stunden Fahrt, die zunehmend an unseren Nerven zehrte. Für unser leibliches Wohl war gesorgt und um die Zeit zu überbrückenden, wendeten sich viele wieder dem Schlaf zu. Nach Überqueren der deutschen Grenze erklangen im oberen Busteil die Töne, der während der Fahrt liebgewonnen Songs, um die Laune hochzuhalten. Nach insgesamt 3950 zurückgelegten Kilometer erblickten wir die Lichter des nächtlichen Altenburgs. Wir waren wieder dort, wo unsere Fahrt ihren Anfang nahm, in ein Land, das eine der Wiegen der Kultur darstellt und sich auch in Zukunft großer Beliebtheit seitens der Touristen erfreuen wird.

Wir bedanken uns bei Fr. Krieger, Hr. Blaschke, Hr. Kaufmann und Hr. Zöger, die uns in Italien mit Rat und Tat zur Seite standen, den Busfahrern Alex und Andi des Omnibusbetriebes Jörg Schenck, die uns durch jede noch so widrige Verkehrssituation manövriert haben, bei Fr. Brückler, die die Studienfahrt geplant und organisiert hat und allen Personen, die dafür gesorgt haben, dass die Studienfahrt ein Erlebnis war, an das sich jeder gerne zurückerinnert.

Grazie!