Bewegen - heißt Leben

„Bewegen – heißt leben“, schrieb bereits Aristoteles. In diesem Sinn leben täglich unsere 505 Schüler mit ihren 42 Lehrern.

In gemeinsamer Arbeit von Schülern, Eltern, Lehrern und dem Schulträger wurde unser Gymnasium liebevoll renoviert. In diesem Schuljahr hat unser Schulträger, das Landratsamt, sehr viel Geld zur Verfügung gestellt, um unser Gebäude umfangreich zu sanieren, wofür wir alle sehr dankbar sind.

Wir sind bestrebt, allen Schülern einen möglichst problemlosen Übergang von der Grundschule in die erste Doppeljahrgangsstufe des Gymnasiums zu ermöglichen. Deshalb nimmt das Lerchenberggymnasium sehr zeitig Kontakt zu allen Grundschulen auf, nutzt Schnuppertage, Elterninformationsabende und Erfahrungen der Grundschullehrer, um hier an Bewährtes anzuknüpfen.

Unsere Klassenlehrer der 5. Klasse werden auch im nächsten Schuljahr Mathe-, Französisch-, Englisch- oder Deutschlehrer sein, um so viele Stunden gemeinsam mit ihren Schülern zu arbeiten. Das über viele Jahre erfolgreich trainierte Methodentraining „Das Lernen lernen“, kooperative Lernformen, wie die Werkstattarbeit, die ADAC-Ausbildung, unsere Tutoren, die instrumentale Früherziehung in Form des Flöten- und Keyboardunterrichts im Musikunterricht, tägliche Hausaufgabenbetreuung sowie interessante Nachmittagsangebote im Sport, im Chor, in der Theater-AG oder in anderen AGs gehören zu unserem gymnasialen Alltag.

Darüber hinaus stellt sich das Lerchenberggymnasium einer 2. Herausforderung, denn nur mit einer verstärkten Individualisierung von der Klasse 5-12 können wir allen Schülern gerecht werden. So fördern wir besondere Begabungen in unterschiedlichen Bereichen, um so konsequent auf Wettbewerbe, Olympiaden, Jugend forscht, Jugend debattiert, Jugend rezitiert, Jugend liest und singt oder auf Spezialschulen bzw. Universitäten vorzubereiten.

Aber auch Schüler mit Lerndefiziten, mit Förderplänen, mit Leseschwäche oder Matheproblemen und natürlich auch körperbehinderte Kinder werden integrativ unterrichtet und gefördert. Um diese Individualisierung allen Schülern zugutekommen zu lassen, bieten wir in höheren Jahrgangsstufen eine sprachliche, eine naturwissenschaftliche und eine künstlerische Profilierung in kleineren Lerngruppen. Das bedeutet, dass eine 3. Fremdsprache erlernt wird, eine Förderung auf mathematisch-naturwissenschaftlichem Gebiet erfolgt oder man sich beim Darstellen und Gestalten ausprobiert. Auch unsere durchgängige Berufsvorbereitung ab der Klasse 7 mit dem Berufswahlhefter, dem Betriebspraktikum, der Berufsmesse, Eltern- und Schülerveranstaltungen in der Agentur für Arbeit, dem Bewerbertraining sowie der Berufs- und Studienbörse sind ein fester Bestandteil unserer Bildungs- und Erziehungsarbeit.

Die Schüler der Klasse 11 bzw. 12 werden in Zusammenarbeit mit dem „Kurs 21 plus“ 5 Praxistage mit berufsvorbereitenden Aufgaben zur Orientierung über möglichst viele Berufsbilder absolvieren oder an einer Studienfahrt teilnehmen.

Unsere Kooperationspartner sind die Altenburger Brauerei, das Altenburger Schloss, der Kindergarten Bärenstark, die AWA, die Innova, die Ostthüringer Neue Arbeit, das Landratsamt, das Klinikum Altenburger Land und das DRK.

Eine Nachmittagsbetreuung aller Schüler in Form von Arbeitsgemeinschaften auf naturwissenschaftlichem, sprachlichem, musisch-künstlerischem, sportlichem oder gesellschaftswissenschaftlichem Gebiet, unsere Landschulaufenthalte und unsere Klassen- und Studienfahrten fördern die individuellen Bedürfnisse unserer Schüler.

In diesem Sinne freuen wir uns auf jedes neue Schuljahr mit neuen Herausforderungen, denn alles Neue bedeutet Bewegung und Bewegung unterstützt das Leben.

S. Preißler

Schulleiterin